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Schlaglichter

Ein Bier für James Bond – Branded Entertainment

Ein Bier in der Hand des Martini-Liebhabers James Bond, hochwertiger Modeschmuck in einer Modelcasting-Show oder Wasserpistolen in einer Comedyserie – wie diese Plätze mit Produkten besetzt werden, was das kostet und welche weiteren Aktionen Firmen aus solchen Film- und TV-Projekten ableiten können, berichtete Sandra Freisinger-Heinl, Etatgeschäftsleiterin der Münchner Spezialagentur MA Media, am 14. Mai in Eckernförde.

Dabei verdeutlichte sie anhand mehrerer Ausschnitte die verschiedenen Spielweisen des Branded Entertainment, die die Produkte unterschiedlich tief in das Projekt integrieren - von der reinen Filmausstattung bis zur Konzeption firmeneigener Film-Kampagnen. Ganz neue Möglichkeiten bietet das digitale Product Placement, das auch in Deutschland immer mehr Einzug hält.

Text & Foto Beatrix Richter, www.kommunikation-pr.de, Xing-Profil

   

Regional schlägt Bio – Foodmarketing in Schleswig-Holstein

Längst hat sich Feinheimisch einen Namen gemacht und erreichte 2012 in einer Studie Platz vier der in Schleswig-Holstein bekanntesten regionalen Marken. Dabei organisierte sich das Netzwerk aus landwirtschaftlichen Erzeugern und Manufakturen, Küchenchefs und Gastronomen sowie privaten Mitgliedern und gewerblichen Förderern bisher bewusst nicht marktwirtschaftlich. Auf welchen Wegen Feinheimisch das Ziel verfolgt, regionale Küche und regionalen Genuss nachhaltig zu fördern, warum es ab Mai nun doch eine zugehörige Produktmarke geben wird und was sich hinter dem Feinheimisch Genusszentrum verbirgt, erklärte Geschäftsführer Markus Huber am 16. April im Kieler Hotel Birke Waldesruh.

"Einheimische Produkte sind den Kunden heute sogar wichtiger als Bio", bestätigte Rainer Thomas, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der coop eG, den Trend zur Regionalität. Die genossenschaftliche Handelskette bietet bereits regionale Eigenmarken an und will ihren Heimatbezug beispielsweise mit emotionalen Hintergrundgeschichten weiter ausbauen. Zukünftig bietet coop außerdem in seinen Märkten eine Präsentationsplattform, auf der sich kleine, lokale Lieferanten unter ihrem eigenen Namen vorstellen können.

Text & Foto Beatrix Richter, www.kommunikation-pr.de, Xing-Profil

   

Alles so schön bunt hier

Diese Aussage trifft mit den neuen Designtrends wieder zu. Am 7. März stellte Grafikdesigner Andreas Maxbauer von der Allianz deutscher Designer (ADG) seinen aktuelle Trendstudie vor, die vor allem ein Spiegelbild der derzeitigen deutschen Gesellschaft ist. „Während in der Wirtschaftskrise alles sehr farblos, steif und statisch war, zeigt sich in Layout und Gestaltung nun wieder mehr Farbe sowie bewusste Inszenierungen im Zusammenspiel von Bildern, Text und Weißräumen“, so Maxbauer bei seinem Vortrag im Atelierhaus des Kieler Anscharpark. Alles werde gerade deutlich lockerer und verspielter, die einzelnen Elemente sehr viel gezielter eingesetzt. Bereits seit 18 Jahren ist Maxbauer als Beobachter der deutschen Gefühlslage unterwegs und erstellt zirka alle drei Jahre eine neue Trendstudie.

Text & Foto Beatrix Richter, www.kommunikation-pr.de, Xing-Profil

   

Verborgene Schätze zeigen - Kulturmarketing 2.0

Mobile Audioguides, Besucher als Gestalter der Ausstellung, Unsichtbares sichtbar machen – Smartphones und Tablets bieten Kultureinrichtungen neue Möglichkeiten, sich zu präsentieren und zu vermarkten. „Wer seine Schätze in Apps und im Netz zeigt, verliert keine Besucher, sondern kann neue dazugewinnen“, erklärte Dr. Holger Simon, Geschäftsführer der Pausanio GmbH & Co. KG am 22. Januar in der Kieler Muthesius Kunsthochschule. „Kultur erleben bleibt analog. Sie muss heute jedoch digital kommuniziert werden“, so der Kunstwissenschaftler. Was möglich ist und wie Kultur mit iPhone und Co. in unserem Alltag wieder präsenter werden kann, zeigte er anhand verschiedener deutscher und internationaler Projekte.

Text & Foto Beatrix Richter, www.kommunikation-pr.de, Xing-Profil

   

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