Rückblick

Vergangene Veranstaltungen

Über Nudging, Traditionsmarken und Gevatter Tod

Eine große Bandbreite erwartete die Gäste der diesjährigen Marketingimpulsen. Neben der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) stellte zum ersten Mal auch die Muthesius Kunsthochschule marketingrelevante Projekte und Arbeiten vor.

 „Wer die Tradition seiner Marke mit Elementen wie dem Gründer oder dem Gründungsjahr betont, kann damit die Markenwahrnehmung verbessern“, erklärte Christina Pfannes, Mitarbeiterin von Prof. Dr. Ulrich Orth, Lehrstuhl für A&F Marketing - Consumer Psychology der CAU. Für ihre Forschung hatte sie den Markenauftritt von 55 Traditionsmarken untersucht, von denen die meisten bereits seit mehr als 50 bzw. 100 Jahren bestehen.
Amelie Griesoph, Mitarbeiterin von Prof. Dr. Stefan Hoffmann, Professur für Marketing an der CAU, stellte die Ergebnisse einer Nudging-Analyse vor. Das Testfeld: Vier Universitätsmensen, in denen mit Flyern und Plakaten bzw. mit Informationen direkt am Essen, dessen Klimafreundlichkeit bewertet wurde. Die Frage: Lassen sich die Kunden mit diesem sanften Anstupsen (Nudging) bei der Auswahl ihres Essens beeinflussen?
Seit knapp zehn Jahren bietet die Muthesius Kunsthochschule ihren Masterstudierenden mit dem Projektbüro im Kommunikationsdesign die Möglichkeit, Projekte mit hohem Praxisbezug durchzuführen. Prof. Dr. Wolfgang Sasse, Professor für Strategische Kommunikation und Verbale Gestaltung und Leiter des Projektbüros, stellte gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin und Lehrbeauftragten Vanessa Heermann Arbeiten und Workshops aus den vergangenen Jahren vor. Auftragsarbeiten für das Fraunhofer Institut, den Kieler AnscharCampus oder die Männerberatung ebenso wie eine Imagekampgange für den Tod oder die Todesstrafe in den USA als freie Arbeiten.
Text und Fotos: Beatrix Richter, www.kommunikation-pr.de 

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